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Die Grundidee von Energiezonen

Maya

Die Maya – ein indianisches Volk im Norden Zentralamerikas sowie Mexikos – wendeten bereits während ihrer präkolumbischen Hochkultur (1000 v. Chr. bis 900 n. Chr.) ein komplexes Diagnose- und Therapiesystem an. Sie überlieferten ihre Heilmethode auf den Steintafeln des Maya-Altars von Copàn in 36 verschlüsselten Bildern. Einige Bilder stellten Menschen dar, die sich gegenseitig die Füsse massierten.

Sir Henry Head


Der englische Nervenarzt Sir Henry Head (1861-1940) stellte bei der Erkrankung innerer Organe einen Zusammenhang her zwischen gesteigertem Schmerzempfinden
und der Berührungsempfindlichkeit bestimmter Hautzonen. Durch eigene Publikationen hatte Head beobachtet, dass zwischen den Hautpartien und den Organen (die ihre sensiblen Fasern aus demselben Rückenmarkssegment beziehen) Verbindungen bestehen. So reagierten bei angegriffenem Zwerchfell die Hautpartien über dem rechten und linken Schlüsselbein nicht nur extrem schmerzempfindlich, sondern das Hautbild und die Struktur des Unterhautfettgewebes sowie des Bindegewebes waren verändert. Head hatte diese Hautbildveränderungen sowie ihre mutmaßlichen Auslöser katalogisiert und aus diesen Beobachtungen ein Zonensystem entwickelt:

Die Headschen Zonen

Ausgehend von der Linie in der Mitte werden nach jeder Seite fünf Zonen definiert.
Daumen und Großzeh sind Zone 1, kleiner Finger und kleiner Zeh gehören zur
Zone 5 usw. Jeder Finger bis zum entsprechenden Zeh stellt quasi eine eigene Zone dar

Dr. William H.H. Fitzgerald


Fitzgerald war um die Jahrhundertwende in Boston, London und Wien als Hals-
Nasen-Ohren-Arzt tätig. Er griff die altbekannte Idee der Fußreflexzonen erneut
auf und generalisierte die Überlegungen von Sir Henry Head. Er hatte entdeckt,
dass sich die Reizung eines Körperteils nach immer demselben Muster auf eine
andere Körperpartie auswirkt. Die dabei entstehenden Zonen übertrug er auf die
Hautoberfläche: der Körper ließ sich in 10 Längs-Zonen aufteilen d.h. 5 auf jeder
Seite der Wirbelsäule. Die Zonen hatten ihren Ursprung in den Fingerspitzen der
beiden Hände, laufen über die Arme zum Kopf und von dort aus an der Vorder-
und Rückseite des Körpers zu den Zehen. Wird eine dieser Zonen durch Druck,
Wärme oder Reibung stimuliert, werden sämtliche Organe, die in derselben Zone
liegen, angeregt Fitzgerald folgerte daraus, dass neben den Nervenverbindungen,
dem Lymphsystem und den Blutgefäßen weitere energetische oder elektromagnetische
Verbindungen innerhalb des Organismus herrschen, die mit den herkömmlichen
wissenschaftlichen Methoden nicht nachweisbar und mit dem mechanistischen
Weltbild der Schulmedizin unvereinbar sind. Dass diese Verbindungen existieren,
zeigte die Reaktion der Organe. Fitzgerald konnte anhand empirischer Versuche
seine Thesen über die Wirkungsweise der Fußreflexzonenmassage bestätigen und
die Gesetzmäßigkeiten ihrer Anwendung festlegen.

Eunice D. Ingham


In den frühen 30er Jahren bekam eine aufgeschlossene junge amerikanische
Masseurin namens Eunice Ingham Kontakt mit dem vorhandenen Wissen von
Fitzgerald. Sie griff seine Methode auf und wandte sich mit einigen informativen
Schriften vor allem an gesundheitsbewusste Laien. Die in Amerika als „Reflexology“
bezeichnete Laien-Methode ist in Europa hauptsächlich zur Eigenbehandlung und
Gesundheitspflege bekannt geworden.

Hanne Marquardt


geb. 1933, ist examinierte Krankenschwester, staatlich geprüfte Masseurin und
Heilpraktikerin. Vor ca. 50 Jahren hatte sie in USA erste Berührung mit der sog.
„Reflexology“. Sie brachte sie von dort mit nach Deutschland und entwickelte
sie weiter zu einer differenzierten Therapie. Ab 1967 gab sie ihr Wissen syste-
matisch durch Unterricht für medizinisch-therapeutische Fachkräfte weiter.
Ab 1980 gründete sie 12 Lehrstätten im In- und Ausland, in denen, wie in der
zentralen Lehrstätte im Schwarzwald, Fachpersonen weitergebildet werden.
Hanne Marquardt ist einer der führenden Experten der Fußreflexzonentherapie
und feiert 2011 ihr 50-jähriges Jubiläum.

Übersicht der Reflexzonen auf der Fußsohle

 

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